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Tabellenführer SG LVB beim Verfolger Freiberg

Die Handballer der SG LVB sind am Samstag zum Sachsenderby bei der HSG Freiberg zu Gast. Besondere Spannung bietet die Partie um 20 Uhr nicht nur aufgrund der regionalen Brisanz: LVB ist mit 15:1 Punkten Spitzenreiter, ärgster Verfolger ist Freiberg mit 13:3 Zählern. „Das wird ein Vier-Punkte-Spiel, wir könnten uns mit einem Sieg weiter absetzen“, so LVB-Trainer Jens Große. Da die Partie hohe Handballkost und rassige Derbyatmosphäre verspricht, zeigt ein extra eingerichteter Karten-Vorverkauf. Erwartet wird eine heiße Atmosphäre in einer bis auf den letzten Platz besetzten Ernst-Grube-Halle Freiberg. Auch zahlreiche Leipziger Fans haben sich im Vorfeld ein Kontingent für den Gästeblock gesichert und werden ihr Team lautstark unterstützen.

Mit Freiberg reist der Leipziger Tross zu keinem unbekannten Gegner. Im Sommer 2009 setzte sich das LVB-Team in den Finalspielen um den Sächsischen Pokal (31:20) sowie Sächsischen Supercup (32:22) eindrucksvoll gegen die Bergstädter durch. Damals waren auf beiden Seiten zahlreiche Akteure auf dem Feld, die auch am Samstag auflaufen – allen voran den wurfgewaltigen Freiberger Spielertrainer Jiri Tancos. Dieser hat sein Team für viele überraschend und für den sächsischen Handball erfreulich auf Tabellenplatz zwei geführt hat. Ein anderer bekannter Akteur auf dem Feld wird Felix Randt sein. Der 23-jährige Rückraumspieler aus Freiberg war vor der Saison von Freiberg nach Leipzig gewechselt. Trotz der Erfahrung mit dem Gegner warnt Coach Jens Große jedoch vor Leichtsinn: „Wir kommen mit einer gehörigen Portion Respekt nach Freiberg und wollen die Punkte natürlich mitnehmen.“ Dabei sei die Abwehr der Schlüssel zum Erfolg – vor allem durch den neuen Abwehrchef Alexander Pietzsch. Im Angriff gilt es, die zahlreichen Fehlwürfe vom 32:32-Heimspiel am letzten Sonntag gegen Oebisfelde abzustellen. „Ein Sieg würde uns ein ordentliches Polster verschaffen und Selbstvertrauen für das Spiel gegen den nächsten Verfolger Bad Blankenburg geben“, betont der 38-jährige Übungsleiter. Jedoch sei erst einmal eine konzentrierte und engagierte Leistung in Freiberg vonnöten. „Dann sehen wir weiter“, so Große.

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