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Team Rentsch läuft mit Leidenschaft gegen Neckarsulm auf und siegt sensationell

 

Die Mannschaft von Norman Rentsch dreht  auf.

Trotz schwerer Zeiten beim HC Leipzig auf Grund finanzieller Sorgen ging das Team Rentsch gestärkt aus den letzten Wochen in das heutige Bundesligaspiel gegen die Neckarsulmer Sportunion. Das Zusammenspiel in der Champions-League, im  EHF-Cup und zwei zuletzt gewonnene Spiele in der Bundesliga scheinen gefruchtet zu haben.

Gegen den Aufsteiger Neckarsulm lief die Mannschaft heute höchst motiviert auf. Im Gepäck hatten die Leipzigerinnen Spritzigkeit, Leidenschaft, Intensität im Spiel und Ehrgeiz, das verlorene Hinspiel  (33:30) auszubaden.

Ab der ersten Spielminute standen die Zeichen für den HC Leipzig. Urbicht eröffnete mit dem Führungstreffer das umkämpfte Spiel. 8:3 nach 15 Spielminuten demonstrierten den positiven Lauf der Leipzigerinnen. Nach 20 Minuten stand es für den HC Leipzig 10:5. Davon gingen die meisten Treffer auf das Konto von Mazzucco (acht Treffer im Spiel) und Bösch. Zwei von drei verwandelten Siebenmetern (Reimer und Bösch) innerhalb der nächsten Minuten sowie ein präzises und freches Spiel aufs Tor der Gegner, brachten dem HC Leipzig die verdiente Führung von 16:8 der ersten Halbzeit ein.

Kurzke war Spielmacherin des Machtes. Tolle Paraden, eine Mauer im Tor, genaues Abspiel auf die Feldspielerinnen und Ambitionen als neue Nummer eins im Tor zu brillieren, ließen die Keeperin gekonnt triumphieren.

Intensiv, schnell und spritzig war das Spiel von Beginn an. Die Leipzigerinnen agierten mit viel Tempo, waren vielseitig im Spiel und nutzten schonungslos Tempogegenstöße. Gezögert wurden nicht lange. Angriffe wurden kurzerhand durchgeführt und mit Erfolg verwandelt. Sichere Treffer über und durch den Mittelblock der Nackarsulmer waren der gerechte Lohn. Nicht nur Standardsituationen sollten funktionieren. Flexibel und variabel im Spiel, wuchsen die Leipzigerinnen über sich hinaus.

Die Abwehr des HC Leipzig stand felsenfest. Eine hervorragende Deckung brachte die Gegner ist Schwitzen. Deren Abwürfe scheiterten am Tor durch Keeperin Kurzke oder verfehlten weit den Kasten.

Unterstützung durch mitreißende Emotionen erhielten die Mädels durch die 971 Zuschauer. Das heutige Spiel wurde wegen der laufenden Leichtathletikmeisterschaften aus der Arena in die Ernst-Grube-Halle verlegt.

In der zweiten Halbzeit kämpften sich die Mädels der Sportunion heran. Ein kurzes Erwachen der Gegner. Im Leipziger Spiel wurden Abspielfehler und Unsicherheiten sichtbar. Die Baden-Württembergerinnen holten bedrohlich schnell auf. 22-17 nach ca. 49 Spielminuten. Eine knappe Kiste. Doch die Leipzigerinnen eroberten die Kontrolle über das Spiel zurück.

28:23 nach 60 Minuten Spielzeit.
Ein verdienter Sieg.

 

Manager Kay-Sven Hähner zum Sieg: „Die Mannschaft hat einfach eine ganz starke Leistung gezeigt. Sie haben alle mitgerissen und begeistert. Dieses Team macht einfach Spaß und hat sich in den letzten Wochen toll entwickelt.“

Reimer (vier Treffer im Spiel, davon 1/2 Siebenmetern) freut sich über den Erfolg, das Spielen mit einer tollen Truppe und suggerierte, dass noch Power für die nächsten anstehenden Bundesliga-Spiele vorhanden sei.

Trainer Rentsch lobte seine Mannschaft: „Die Mannschaft war phasenweise deutlich überlegen. Das Spiel grenzte nahezu an perfekten Handball. Ich glaube, es war heute ein ganz ganz tolles Event mit sehr sehr vielen Emotionen. Handballerisch haben wir in der ersten Halbzeit ein Feuerwerk abgebrannt, haben unheimlich stark hinten in der Abwehr gestanden, im Zusammenspiel mit dem Torhüter ganz ganz viele wichtige Bälle eingesammelt und sind zu einfachen und schnellen Toren im Angriff gekommen (Mazzucco). In der zweiten Halbzeit haben wir uns im ersten Teil etwas schwer getan und sind dann aber mit einem klugen und hellem Kopf ins Spiel zurück gekommen und haben die zwischenzeitlichen 3+ weiterhin ausgebaut. Die Mädels haben das sehr gut und routiniert, trotz ihres jungen Alters, gemacht. Drauf können wir stolz sein und werden weiterhin darauf aufbauen.“

Trainer Hadzimuhamedovic der Neckarsulmer Sportunion war nicht zufrieden mit dem Spiel: „ Mit der ersten Halbzeit war ich nicht einverstanden. Die junge Truppe von Norman Rentsch hat einen geilen Job gemacht. In einer kurzen Phase hatten wir die Antwort auf das Leipziger Spiel. Wir haben uns heute mehr ausgerechnet. Kompliment an den HCL.“

 

 

Nächstes Heimspiel:

04.03.2017

HC Leipzig     –          Beyer Leverkusen

 

 

Stephanie Riedel

 

 

 

 

 

 

 

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