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Trainer Thomas Oral soll RB Leipzig in die Bundesliga führen

Die Spatzen hatten es bereits seit Wochen deutschlandweit von den Dächern gepfiffen, nun ist es Gewissheit: Thomas Oral ist der neue Trainer von RB Leipzig. Der 37-Jährige soll das Team nach dem Aufstieg in die Regionalliga in den kommenden Jahren fit machen, für den Profi-Fußball. „Thomas Oral hat trotz seines jungen Alters bewiesen, dass er eine Mannschaft dauerhaft nach oben führen kann“, erklärt Red-Bull-Fußballchef Dietmar Beiersdorfer die Verpflichtung des aufstiegserfahrenen Thomas Oral. Der hatte beim FSV Frankfurt mit sechs Aufstiegen in Folge für Furore gesorgt, und die erste Mannschaft 2008 in die Zweite Bundesliga geführt – eine Leistung, die auch Dietmar Beiersdorfer beeindruckt hatte. Gleiches soll der mit einem 3-Jahres-Vertrag Ausgestattete nun in Leipzig schaffen. „Ich freue mich riesig auf diese Aufgabe. Die Bundesliga war immer mein Traum, mit RB Leipzig ist diese Vision möglich“, so Thomas Oral, bei dem in den kommenden Tagen die Suche nach einer Wohnung und das Kennenlernen seiner neuen Wahlheimat anstehen: „Ich will in nächsten Tagen alle Informationen zu Leipzig aufsaugen. Es ist mir wichtig, mich mit der Stadt zu identifizieren.“ Ob Thomas Oral nach 2013 in den Genuss kommt, das RB-Team auch tatsächlich in der Bundesliga zu trainieren, darf bezweifelt werden – zumindest wenn man die Aussagen von Dietmar Beiersdorfer interpretiert: „Wir sind hier nicht in der Bundesliga oder der Champions League – wir sind in der Regionalliga. Da ist Thomas Oral genau der richtige Trainer zur richtigen Zeit.“ Noch immer hält sich hartnäckig das Gerücht, dass irgendwann doch der große Felix Magath, übrigens ein bekennender Fan des ostdeutschen Fußballs, das RB-Team in der deutschen Spitze etablieren soll.

Bevor am 1. Juli offiziell die Vorbereitung auf die anstehende Regionalliga-Saison beginnt, soll das RB-Team noch mit einigen „hochkarätigen“ Spielern verstärkt werden – der Umbruch ist in vollem Gange. Bislang stehen acht Neuzugänge fest, darunter der bundesligaerfahrene Tim Sebastian. Der gebürtige Leipziger wechselt vom Zweitliga-Absteiger FC Hansa Rostock in die Messestadt. Elf Spieler stehen bereits als Abgänge fest – auch Jochen Höfler. Der war in der Aufstiegssaison mit 14 Treffern immerhin der treffsicherste RB-Spieler.

Text/Foto: Andreas Wendt

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