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Traumsieg gegen den THW Kiel

 

Der SC DHfK gewann in einer phänomenalen Partie gegen den Rekordmeister THW Kiel und ließ den Gegner bluten

 

Am Mittwochabend (20:45 Uhr) empfing der SC DHfK den Tabellendritten THW Kiel in der Arena Leipzig.

Die Leipziger erzielten durch einen erfolgreich verwandelten Siebenmeter den ersten Führungstreffer im Spiel. Durch einen Schlagwurf aus der Hüfte glichen die Kieler aus. Aber die Leipziger Jungs fackelten nicht lange und legten mit einem weiteren Treffer durch Milosevic nach. Putera verhinderte, dank einer starken Parade, den Anschluss der Kieler. Die Heimmannschaft erzielte ein nächstes Tor und lag in sechster Spielminute mit 3:1 vorn.

Ein Führungsszenario, welches das gesamte Spiel bestimmen sollte.

 

Allein in zehnter Spielminute gelang den Norddeutschen, nach Ausgleich zum 3:3, der einzige Führungstreffer des Matches (3:4).

 

Die Grün-Weißen bestimmten sowohl in ersten als auch in zweiter Halbzeit das Spielgeschehen. Die Heimmannschaft nutze wirkungsvolle Treffer aus dem Rückraum und über den Mittelblock und die Treffunsicherheit der Kieler. Die Abwehr von Trainer Prokop war hellwach und schnell zur Stelle.

Nach einer Viertelstunde lagen die Leipziger mit zwei Toren plus in Front. Gästetrainer Gislason reagierte und holte Nationaltorhüter Wolff in den Kieler Kasten. Beeindrucken ließen sich die Messestädter dadurch nicht. Im Gegenteil- Wolff wurde gefordert und ihm schwere Arbeit auferlegt- kein Moment zum Ausruhen blieb ihm vergönnt.

Spieler Sommer (17) verwandelte in 17. Spielminute einen Siebenmeter gegen Wolff (77), 9:7. Durch einen folgenden Treffer der Kieler, kamen die Gegner bei einem Stand von 9:8 den Leipzigern gefährlich nah. Doch die Heimmannschaft legte unbeirrt und kontinuierlich mit Toren nach.

Der THW vergab sichere Treffer am Kasten und Torhüter Putera brachte die Gäste mit überragenden Glanzparaden zum Verzweifeln.

Wolff läutete das Ende der ersten Halbzeit mit einem coolen vorletzten Treffer aus eigenem Kasten ins gegnerische Tor ein. Pieczkowski legte für die Leipziger noch ein Tor nach.

 

15:11 Treffer konnte Prokops Team nach 30 Minuten für sich verbuchen.

 

Die Leipziger starteten hochmotiviert in die zweite Halbzeit. Von Müdigkeit keine Spur. Die Führung wurde konsequent aufrechterhalten und aufgebaut.

Den Kielern gelang zweimalig der Anschluss an den SC DHfK. In 37. Und 46. Spielminute kamen die Gegner mit einem Tor minus an die Leipziger heran. In den beiden Phasen wurde das Spiel durch plötzliche Schlagabtausche beider Mannschaften extrem schnell und torreich. Doch die Leipziger verloren ein klar gestecktes Ziel nicht aus den Augen- ein Sieg. Das Nervenkostüm blieb stark.

Die letzte Viertelstunde war die heißeste Phase des Spiels. Putera sorgte mit genialen Parden für Aufsehen, die Grün-Weißen tanzten im Fegefeuer, getragen und nach vorn gepeitscht vom Publikum (4.891 Zuschauer), gepusht, im Rausch aufspielend und den Kielern weit überlegen. Prokops Männer zauberten und der THW Kiel war macht- und blieb sieglos.

 

34:25, Sieg für den SC DHfK Leipzig – Spitzenspiel und Spitzenleistung

 

 

SR

 

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