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Uni-Riesen Leipzig kassieren 65:97-Niederlage gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors

Die Hoffnungen der Uni-Riesen Leipzig auf das Erreichen der Play-offs in der 2. Basketball-Bundesliga ProB sind engültig geplatzt. Nach zuvor zwei Siegen gegen die Spitzenteams aus Karlsruhe und Weissenhorn mussten sich die Leipziger am Sonntag am vorletzten Spieltag der Hauptrunde in der heimischen „Brüderhölle“ dem Tabellennachbarn FRAPORT SKYLINERS Juniors deutlich mit 65:97 geschlagen geben. Die Frankfurter waren gleich mit sieben Spielern aus dem BBL-Team der FRAPORT SKYLINERS angereist und hatten zudem mit dem US-Amerikaner Travis Neal Thompson den überragenden Akteur des Spiels in ihren Reihen (33 Punkte, 4 Rebounds). Vor dem letzten Spiel am kommenden Samstag (4. März, Tip-off: 19.30 Uhr) gegen die Licher BasketBären beträgt der Rückstand der Uni-Riesen auf einen Play-off-Platz vier Zähler. Erstmals in der Vereinsgeschichte kämpfen die Uni-Riesen nun in den Play-Downs  der letzten Vier gegen den Abstieg aus der 2. Bundesliga ProB.

„Die Frankfurter war einfach zu stark. Wenn sie immer mit diesen Spielern gespielt hätten, würden sie die Liga deutlich anführen. Leider ist die Niederlage am Ende zu hoch ausgefallen“, so Anton Mirolybov nach der Niederlage: „Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Wir haben am Anfang ein paar Fehler zu viel gemacht, insgesamt war die Leistung aber ok.“ Von Beginn an liefen die Uni-Riesen gegen die starken Frankfurter einem Rückstand hinterher. Vor allem in der Defense hatten sie große Probleme. Außerdem trafen die Gäste vor allem von der Dreier-Linie fast jeden Wurf. Mit einem 17:26 ging das Spiel in die erste Viertelpause. Im zweiten Viertel steigerten sich die Gastgeber vor allem in der Defense. Doch einige einfache Fehler sorgten dafür, dass der Rückstand schnell auf 19:31 anwuchs. Nach der anschließenden Auszeit von Anton Mirolybov waren die Gastgeber aber wieder am Drücker und kamen zwischenzeitlich nach einem erfolgreichen Dreier von Terence Billups sogar wieder bis auf drei Zähler heran (36:39). Nach einem erfolgreichen Dreier der Frankfurter gingen die Uni-Riesen mit einem 36:42-Rückstand in die Halbzeitpause.

Die Hoffnung auf die große Aufholjagd erhielt im dritten Viertel einen großen Dämpfer. Während die Gäste weiter einen Wurf nach dem anderen versenkten, machten sich die Uni-Riesen das Leben mit eigenen Fehlern selbst schwer. Das 51:70 nach dem dritten Viertel sprach eine deutliche Sprache. Im abschließenden Viertel lief im Leipziger Spiel nicht mehr viel zusammen, während die Gäste  aus der Main-Metropole in der Offense noch einmal kräftig aufdrehten. Am Ende stand eine klare 65:97-Niederlage für die Gastgeber. „Wir wussten, dass es gegen Frankfurt sehr schwer wird. Die haben einfach richtig gut gespielt und bei uns lief es leider nicht so gut wie zuletzt. Vielleicht haben wir uns ein bisschen zu sehr unter Druck gesetzt“, resümmierte Small Forward Darian Cardenas, der aber gleich wieder optimistisch in Richtung „Play Downs“ schaute: „Ich habe vollstes Vertrauen in die Mannschaft. Wir werden den Klassenerhalt schaffen.“

Bei den Uni-Riesen spielten: Faison 21 Punkte, Cardenas 11, Niedermanner 10, Leutloff 6, Billups 5, Zimmer 4, McFarland 4, Herrmann 3, Rietschel 1.

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