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Vancouver: Cathleen Martini und Romy Logsch stürzen im vierten Lauf

Vancouver: Cathleen Martini und Romy Logsch stürzen im vierten Lauf

Bobfahrerin Romy Logsch hat bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver mit Pilotin Cathleen Martini die erhoffte Medaille verpasst. Im entscheidenden vierten Lauf stürzte der Bob nach mehreren Fahrfehlern. Dabei wurde Anschieberin Romy Logsch aufgrund der großen Fliehkräfte aus dem Bob geschleudert, blieb aber bis auf einige Hautabschürfungen und Prellungen nahezu unverletzt. „Mir tun noch die linke Schulter und der rechte Knöchel weh, ansonsten geht’s mir gut“, sagte Romy Logsch wenige Minuten nach dem Unfall: „Jetzt bin ich wohl eine echte Bobpilotin, es heißt, erst nach einem Sturz wird man zu einer.“

Nach drei Läufen hatten Pilotin Cathleen Martini und Anschieberin Romy Logsch auf dem vierten Platz gelegen. So fuhr das Duo im entscheidenden Lauf volles Risiko, um noch auf den Medaillenrang zu fahren. Nach zahlreichen Fehlern kippte der Bob in Kurve 13 endgültig um. Für die Leipzigerin Romy Logsch vom LAZ Leipzig war es der erste Sturz ihrer Bob-Karriere, die erst 2007 begann. Zuvor war die 28-Jährige als Diskuswerferin aktiv.

Den Olympiasieg sicherte sich überlegen die Kanadierin Kaillie Humphries vor ihrer Landsfrau Helen Upperton. Rang drei holte sich die US-Amerikanerin Erin Pac. Titelverteidigerin Sandra Kiriasis, mit der Romy Logsch 2007 und 2008 Weltmeisterin wurde, kam auf der Hochgeschwindigkeitsbahn nicht zurecht und belegte Rang vier.

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