Sportive LE Background

Vorschau auf das Auswärtsspiel in Wolfsburg

Die Roten Bullen reisen nach Wolfsburg und wollen am Sonntag (04. Dezember, 13.30 Uhr) ihre Siegesserie gegen die zweite Mannschaft des VfL weiter ausbauen. „Der Zwei-Tore-
Rückstand gegen Halberstadt hat gezeigt, dass wir noch an vielen Dingen arbeiten müssen. Aber die Mannschaft hat das Spiel gedreht und dadurch noch mehr an Selbstvertrauen gewonnen. Jetzt wollen wir natürlich auch in Wolfsburg gewinnen“, sagt RB-Trainer Peter Pacult. Mit dem achten Saisonsieg würden die Leipziger Bullen zudem einen Vereinsrekord
aufstellen. „Das ist unser Ziel! Wir wollen die nächsten drei Auswärtspunkte mit nach Leipzig bringen und die Tabellenspitze verteidigen. Mit einem Sieg sind wir wieder einen Schritt näher an der Herbstmeisterschaft dran“, weiß Bullen-Kapitän Daniel Frahn. Dass die Leipziger gegen Wolfsburg II noch punkt- und torlos sind (bisher zwei 0:1-Niederlagen), soll sich am Wochenende also unbedingt ändern: „Wir sind alle extrem motiviert, gegen den VfL zu treffen und zu punkten. Wir haben eine super Mannschaft, die intakt ist und deshalb wird es uns nicht noch einmal passieren, dass wir das Spiel in der 90. Minute verlieren wie in der letzten Saison“, sagt der Torjäger (zwölf Saisontreffer) selbstbewusst.

Personell: In der 50. Regionalliga-Partie muss unser Trainer weiter auf Max Watzka, Pekka Lagerblom und Daniel Rosin verzichten. Zudem fällt Paul Schinke krankheitsbedingt aus. Ob der Bullen-Coach an der Aufstellung oder Formation etwas ändert, wird kurzfristig entschieden. Pacult: „Unser Kader ist auch in der Breite extrem stark besetzt, das zeigen die guten Leistungen der Spieler, die wir im Laufe der Partien einwechseln – ganz besonders gegen Halberstadt. Wir haben viele Optionen, die wir vorm und während des Spiels ziehen können.“

Den Gegner erwartet der Österreicher wie fast alle U23-Teams als spielstarke und kompakte Mannschaft: „Die jungen VfL-Mannschaft hat eine hohe Qualität, auch wenn die Ergebnisse in dieser Spielzeit eher wechselhaft sind. Sie werden taktisch diszipliniert spielen, aber auch den Weg nach vorn suchen. Grundsätzlich zählt aber dasselbe wie immer: Wir schauen nur auf uns und müssen unser Leistungsvermögen auch gegen Wolfsburg zu 100 Prozent abrufen.“ Geführt werden die jungen Wölfe (Altersschnitt: 22,6 Jahre) von den Routiniers Alexander Klitzpera (34 Jahre) und Sebastian Schindzielorz (32 Jahre). Bester Torschütze der Niedersachsen ist Kevin Scheidhauer mit vier Saisontreffern. Der 19-Jährige kickte in Leipziger Jugendmannschaften und schoss das Siegtor für Wolfsburg im letzten Vergleich mit RB Leipzig. „Diese Niederlage war sehr unglücklich“, erinnert sich Thiago Rockenbach, der in guter Form ist (zwei Tore in den letzten beiden Spielen) und auch schon gegen die „kleinen“ Wölfe genetzt hat. „Alle in der Mannschaft sind extrem motiviert, den VfL im dritten Spiele gegeneinander endlich zu schlagen. Wir wollen als Tabellenführer in die Winterpause gehen, da ist ein Sieg gegen den VfL Pflicht“, betont der Brasilianer.

Ihre Kommentar