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Wasser, Wind und Kitevergnügen

Segeln ist toll, Windsurfen ist cool und Kiten ist das Sahnehäubchen unter den Wassersportarten. Die Faszination, die vom Kitesurfen ausgeht, wird jeder begreifen, der einmal Kiter mit ihren Boards und bunten Schirmen auf und über dem Wasser gleiten und schweben sah. Zwei Sportarten vereinen sich hier zu einer: das Lenken eines Lenkdrachens (Kite)  und das Fahren auf dem Board übers Wasser oder auf Schnee. Der zwischen 3 und 25 m² große Schirm, der an 30-Meter-langen Leinen hängt, zieht den Fahrer samt Board übers balkenlose Element. Gesteuert wird der Kite mittels einer Lenkstange (Bar). Bei den Schirmen gibt es die Softkites (Matten), die sich mehr fürs Kiten an Land eignen und Tubekites, deren Schläuche über Wasser bleiben und so einen Wasserstart leichter machen. Anders als bei den Windsurfern, die bei einer Flaute ab und an die Segel streichen müssen, bewegt sich für die Kiter das „Brett“ mit den Schirmen auch bei weit weniger Wind. Und selbst ohne große Wellen sind Sprünge bis zu 10 m Höhe und 100 m Weite drin. Das bietet Sportlern Ausblicke und Adrenalinstöße, die das Kiten immer attraktiver machen.

Die meisten, die sich für diesen Sport interessieren, sind von dieser Wasser-Luft-Akrobatik beeindruckt. Doch die Kiter, die das so spielerisch leicht zeigen, beherrschen ihren Körper in einem hohen Maße, wissen viel über Thermik und können blitzschnell auf sich ständig verändernde  Bedingungen reagieren. Dass diese Meister der Kiter nicht vom Himmel fallen, dafür hat ihr jahrelanges Training gesorgt. Wer das Kiten beherrschen will, der braucht eine fundierte Grundausbildung. Kiteschulen lehren den richtigen Umgang mit dem Drachen und wie man Situationen richtig schätzt.

Kiteschulen findet man heute nicht nur an fernen, gar exotischen Stränden, sondern auch in der Leipziger Seenlandschaft, die immer mehr als Kiterevier entdeckt wird. So hat Peter Palberg vor sechs Jahren seine Idee von einer Kiteschule am Cospudener See mit dem Kitesyndikat umgesetzt. Und da Kitesurfen zu den Risikosportarten zählt, sollte seine Schule eine besondere sein, in der die Schüler für den Anfang die wichtigsten Grundlagen mit auf den Weg bekommen. „Das Kitesurfen ist so gefährlich, wie es die Kiter selber machen,“ sagt der Betreiber. Selbst für den einfachen Tanz auf dem Wasser und in der Luft müssen Kiter üben, üben, üben, ein Basiswissen haben und außerdem voll konzentriert agieren. „Das Kiten macht sich nicht mit links,“ weiß der erfahrene Kiter zu berichten, „und damit das Ergebnis für alle im Kurs optimal ist, sind unsere Gruppen mit max. 4 Schülern klein.“ Außerdem erhalten die Schüler bei der Anmeldung eine Windgarantie. Bleibt also an einem der Ausbildungstage dem Wind die Puste weg, werden die Stunden an einem anderen Tag mit mehr Wind nachgeholt. Durch den hohe Anspruch an die Kursinhalte und den Fakt, dass die meisten Teilnehmer nur am Wochenende buchen, gibt es nur eine beschränkte Kapazität. Interessenten sollten sich deshalb schon sehr früh um Termine bemühen.

Die Kitelehrer sind gut ausgebildet und erfahren. Jeder Schüler bekommt einen eigenen Schirm und ein Board nach Körpergewicht. Nur das neueste und sicherste Material wird eingesetzt. In Sachsen ist das Kitesyndikat übrigens die erste und einzige Schule, die vom Soft- bis zum Tubekite alle Schirme in der Ausbildung anbietet. Ungeduldige Schüler bekommen gleich am Anfang ihre erste Probe, denn der Kurs beginnt nicht auf dem Wasser, sondern mit der Theorie und dem Üben auf dem Land. Bei den Landübungen geht es dann schon mal hart zur Sache. „Alles auf dem Land ist „aua“,“ sagt Peter Palberg, „ein kurzer Wink zu Freund oder Freundin bringt meist blaue Flecken.“ Doch keine Angst, schon nach wenigen Stunden bringt Kitesyndikat alle von 14 bis 65 aufs Board und Wasser und in die Luft. Und für die, denen die Badewanne am Cosi fürs Kiten zu klein ist, bietet die Schule an der Ostsee, auf den Kapverden oder in Ägypten auch noch Kiteurlaub mit frischer Meerbrise an.

Kitesyndikat (Schule)
Hafenstrasse 23
04416 Leipzig

Tel. 03431/704100
Telefax: 03431/704101
Ansprechpartner: Peter Palberg
0171/7716363
peter@kitesyndikat.de
www.kitesyndikat.de

Die Schule liegt am eigenen Strand des Cospudener Sees im Süden von Leipzig. Schulungen an der Ostsee sind möglich. Übungen im Wasser mit Funkunterstützung.

Wassersport Leipzig (Verleih)
Bucksdorffstrasse 35
04159 Leipzig
0341/9188810

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