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Weihnachtsfinale am Limit – Roten Bullen liebäugeln mit Lederhosen der Bayern

Am Mittwochabend wird das Bundesligaduell RB Leipzig gegen den Rekordmeister Bayern München in der Allianz Arena eingeläutet.

Der FCB ist auf heimischen Münchner Wiesn bisher ungeschlagen. Das Team von Hasenhüttl läuft gegen „die Mannschaft schlechthin in Deutschland“ auf, gegen einer der besten Mannschaften der Welt. Der Coach weiß, dass keine Mannschaft unschlagbar ist- auch nicht die Bayern.

RB Leipzig hat in der laufenden Saison nur eine Niederlage eingesteckt und zwei Spiele mit einem Remis beendet. Tabellenführer Bayern und Bayern-Jäger RB Leipzig liegen dennoch punktgleich. Kein Grund für die Leipziger, sich verstecken zu müssen. Mit Elan und Selbstvertrauen gehen die Bullen am Mittwochabend 20 Uhr ins Spiel. Die Leipziger freuen sich auf die besondere Herausforderung, möchten sich beweisen und mutig auftreten, auch mit Respekt vor dem Gegner. Bayerns Keeper Neuer erwartet „ein Duell auf Augenhöhe“ und Hummels sieht im Liganeuling „eine verdammt harte Aufgabe. Wir brauchen ein Top-Spiel von uns.“

Hasenhüttl: „Es ist ein Bonusspiel für uns, das wir mitnehmen, vor allem auch um zu schauen, wie weit wir in unserer Entwicklung schon sind. Die Mannschaft freut sich auf diese besondere, diese komplette Aufgabe. Wir wollen den Gegner beschäftigen und es dem FC Bayern so schwer wie möglich machen.“

 

Um die Bayern auf Distanz halten zu können, muss  Leipzig am Limit spielen. RB zählt auf  das eingeschworene Mannschaftsgefüge, nicht auf die individuelle Klasse. Der FCB soll gegen alle 11 Bullen gleichzeitig spielen.

Rangnick: „Um in München  etwas zu holen, müssen wir am absoluten Leistungslimit spielen. Von der individuellen Qualität her ist es der beste Gegner, gegen den wir bislang angetreten sind. Aber je mehr jeder Bayern-Spieler das Gefühl haben, gegen elf Leipziger gleichzeitig zu spielen, umso größer ist unsere Chance, etwas mitzunehmen.“

 

Was die Youngsters gegen die Liga-oldies und starken Gegner ausrichten können wird sich zeigen. „Das spannendste ist sicherlich, dass am Mittwoch die jüngste auf eine der ältesten und die bundesliga-unerfahrenste auf die wohl erfahrenste Bundesliga-Mannschaft trifft. Nach dem bisherigen Saisonverlauf traue ich uns vieles zu. Wenn wir mit den Tugenden aufwarten, die uns auszeichnen, können wir auch mit jedem Ausgang des Spiels leben“, so Rangnick.

 

7.500 Fans werden nach München reisen, die Bullen unterstützen und für festliche Stimmung im Stadion sorgen. Vielleicht erfüllen sich die Roten Bullen eine wunderbare Fußball-Weihnacht.

 

sr

 

 

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